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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Lombard Odier gab bekannt, dass sein Luxemburger Geschäft bis Ende 2027 in einen neuen nachhaltigen Hauptsitz im Stadtteil Cloche d'Or umziehen wird. Dort werden die Teams für Privatkunden, Vermögensverwaltung und Technologie in einer modernen Einrichtung für 300 Mitarbeiter zusammengeführt. Der Umzug unterstützt die Wachstumsstrategie der Gruppe in Luxemburg und zeichnet sich durch ein umweltbewusstes Design mit modularen Arbeitsbereichen und begrünten Terrassen aus, das das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Innovation widerspiegelt.
Der norwegische Staatsfonds erzielte 2025 eine Rendite von 15,1 % und erwirtschaftete einen Gewinn von 2,36 Billionen Kronen (247 Milliarden US-Dollar), was in erster Linie auf die starke Performance von Technologie-, Finanz- und Rohstoffaktien zurückzuführen ist. Der Fonds erhöhte sein Engagement in US-Investments, im Gegensatz zu anderen nordischen Investoren, die aufgrund geopolitischer Bedenken ihre US-Bestände reduzierten. Mit einem verwalteten Vermögen von 2,2 Billionen US-Dollar hält der Fonds etwa 1,5 % aller weltweit notierten Aktien.
Die Deutsche Bank und ihr Vermögensverwalter DWS erwägen den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an Frankfurter Leben, einem Lebensversicherungskonsolidierer, der von Fosun International kontrolliert wird und über ein Portfolio von 13 Milliarden Euro verfügt. Dieser Schritt könnte die Rückkehr der Deutschen Bank in den Lebensversicherungssektor nach ihrem Ausstieg vor einem Jahrzehnt bedeuten und Frankfurter Leben möglicherweise in die Lage versetzen, Akquisitionen zu tätigen und das Versicherungsgeschäft wieder aufzunehmen. Der Artikel verweist auf damit verbundene Marktchancen, darunter den Verkauf des deutschen Portfolios von Zurich Insurance, weist jedoch darauf hin, dass die Gespräche noch andauern und eine Einigung noch nicht sicher ist.
Hyundai Motor meldete einen unerwartet starken Rückgang des Betriebsgewinns um 40 % im vierten Quartal, was den dritten Rückgang in Folge bedeutet. Hauptursache dafür sind die US-Zölle auf importierte Fahrzeuge. Der südkoreanische Automobilhersteller führte die schlechten Ergebnisse auf die Zölle der Trump-Regierung und die schwierigen Marktbedingungen zurück, prognostizierte jedoch für 2026 eine Verbesserung der Verkaufszahlen und Gewinnmargen durch höhere Lieferzahlen und den Verkauf von Fahrzeugen der Oberklasse.
Der Artikel befasst sich damit, dass Rekordgewinne unter DAX-Unternehmen trotz Rekordständen des Index nach wie vor selten sind. Während die Deutsche Bank als eines der wenigen Unternehmen für 2025 ein Rekordergebnis erwartet und für 2026 durch KI-Investitionen und Digitalisierung eine weitere Verbesserung prognostiziert, wird für die meisten DAX-Unternehmen im vierten Quartal 2025 ein Gewinnrückgang erwartet. Analysten prognostizieren für den DAX im Jahr 2026 einen möglichen zweistelligen Gewinnanstieg auf einen Rekordwert von 133 Milliarden Euro, obwohl Konsumaktien weiterhin die Gesamtergebnisse belasten.
Der DAX eröffnete schwächer, da sich die Anleger auf die Unternehmensgewinne konzentrierten. Die SAP-Aktie zog den Index aufgrund des schwächeren Wachstums im Cloud-Bereich nach unten. Die US-Notenbank hielt die Zinsen wie erwartet unverändert, was dem Markt wenig Impulse verlieh. Gold setzte seine Rekordrally fort und erreichte über 5.500 US-Dollar pro Unze, während die Märkte auf wichtige Gewinnmeldungen von Apple und anderen US-Unternehmen warten.
Die Deutsche Bank meldete für 2025 einen Rekordgewinn vor Steuern in Höhe von 9,7 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 84 % gegenüber 2024 entspricht und das sechste profitable Jahr in Folge darstellt. Die Bank übertraf die Markterwartungen deutlich, kündigte eine Dividendenerhöhung auf 1 € pro Aktie an und plant Aktienrückkäufe im Wert von bis zu 1 Mrd. €. Die positiven Finanzergebnisse werden jedoch von laufenden Ermittlungen wegen Geldwäsche überschattet, die kurz vor der Bekanntgabe der Ergebnisse zu Razzien in den Frankfurter und Berliner Niederlassungen der Bank führten.
Der deutsche Vermögensverwalter DWS meldete für 2025 Rekordergebnisse mit einem Anstieg des Konzerngewinns um 43 % auf 927 Millionen Euro, der auf höhere Gebühreneinnahmen und neue Kundengelder zurückzuführen ist. Das Unternehmen übertraf seine Gewinnziele, hob seine mittelfristigen Wachstumsprognosen bis 2028 auf 10 bis 15 % jährlich an und kündigte Pläne für eine Sonderdividende aus überschüssigem Kapital an. Die DWS verzeichnete außerdem einen Anstieg des verwalteten Vermögens auf 1,085 Billionen Euro und wurde in den MDax-Midcap-Index aufgenommen.
Die Schweiz erzielte 2025 einen Rekordumsatz von 287 Milliarden Franken, was in erster Linie auf die starke Leistung der Chemie- und Pharmabranche zurückzuführen ist, die 53 % der Gesamtexporte ausmachte. Trotz der Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump stiegen die Exporte in die USA um 3,9 %. Während die Pharma- und Chemieindustrie boomte, verzeichneten traditionelle Branchen wie Uhren und Maschinen einen Rückgang. Der Handelsüberschuss erreichte 54,3 Milliarden Franken, wobei die Exporte nach Nordamerika und Europa zunahmen, während sie nach Asien zurückgingen.
Die Schweizer Uhrenexporte gingen 2025 um 1,7 % auf 25,6 Mrd. CHF zurück und verzeichneten damit nach einem Rekordjahr 2023 den zweiten Rückgang in Folge. China und Hongkong verzeichneten besonders starke Rückgänge, wobei die Exporte nach China innerhalb von zwei Jahren um mehr als ein Drittel zurückgingen. Während der US-Markt im Dezember mit einem Anstieg von 19,2 % Stärke zeigte, erreichten die Schweizer Exporte insgesamt einen Rekordwert von 287 Milliarden CHF, angetrieben durch chemisch-pharmazeutische Produkte. Die Uhrenindustrie sieht sich aufgrund der hohen Goldpreise, des starken Schweizer Frankens und der anhaltenden Zollprobleme mit den USA mit Unsicherheiten konfrontiert, wobei keine rasche Erholung des chinesischen Marktes zu erwarten ist.
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